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Arbeitszeitmodelle im Unternehmen (Personalkosten sparen durch neue Arbeitszeithöchstgrenzen)

Personalkosten sparen durch neue Arbeitszeithöchstgrenzen!

Ein Seminar mit dem Vortragenden Mag. Erwin Fuchs, Arbeitsrechtsexperte

Melden Sie sich jetzt dafür an!

 

Wann: 20.09.2018; 09:00 – 17:00 Uhr

Wo: Hilton Vienna Plaza, 1010 Wien, Schottenring 11

Infos:

Mit 01.09.2018 treten wichtige Änderungen im Arbeitszeitgesetz (AZG) in Kraft. Die Anhebung der täglichen Arbeitszeithöchstgrenze von 10 auf 12 Stunden schafft zusätzliche Flexibilität bei der Beschäftigung von Mitarbeitern zu Spitzenzeiten. Mit flexiblen Arbeitszeitmodellen sparen Sie Personalkosten und erhöhen die Mitarbeiterzufriedenheit. Reagieren Sie mit Gleitzeit kostengünstig auf schwankenden Arbeitsanfall und gehen Sie mit Eltern- oder Altersteilzeit auf die Bedürfnisse Ihrer Mitarbeiter ein.

Gestalten Sie die Arbeitszeit in Ihrem Unternehmen optimal, nutzen Sie kostengünstigste Formen der Verrechnung und beachten Sie die Auswirkungen der AZG-Novelle auf bestehende Arbeitszeitmodelle mit dem aktuellen Praxisseminar der WEKA-Akademie „Arbeitszeitmodelle im Unternehmen“

Ihre Vorteile:

  • Sie lernen die Vor- und Nachteile verschiedener Arbeitszeitmodelle kennen und reagieren richtig auf schwankende Auftragslage oder Wünsche Ihrer Mitarbeiter nach Teilzeit. Inklusive aller Neuerungen im Arbeitszeitgesetz ab 01.09.2018!
  • Sie kennen die durch die Anhebung der Arbeitszeithöchstgrenzen notwendigen Anpassungen bei bestehenden Gleitzeitvereinbarungen und All-In-Verträgen, sowie die Auswirkungen auf Überstundenzahlungen.
  • Vermeiden Sie Lohndumping und Verwaltungsstrafen durch ordentliche Arbeitszeiterfassung, richtige Überstundenabrechnung und gesetzeskonform entlohnte All-In-Vereinbarungen.

Teilnehmerkreis: 

  • Geschäftsführer und Unternehmer
  • Personalverantwortliche
  • Unternehmens- und Steuerberater
  • Betriebsräte

https://www.weka.at/verlag/Seminare/Recht5/Arbeitsrecht/Arbeitszeitmodelle-im-Unternehmen-Wien-15635404

In Flip-Flops in die Arbeit: Das sagt das Arbeitsrecht

In Flip-Flops in die Arbeit: Das sagt das Arbeitsrecht

Was das genau bedeutet, erklärt Arbeitsrechtsexperte Erwin Fuchs

Der diesjährige Sommer wurde von teils tropischen Temperaturen eingeleitet – die anhalten. Um der Hitze zu trotzen, ziehen sich viele Kollegen zunehmend luftig an. Aber in Flip-Flops, kurzer Hose und Tanktop zur Arbeit: Geht das? „In all das, was das Äußere eines Mitarbeiters oder einer Mitarbeiterin betrifft, darf der Arbeitgeber grundsätzlich nicht eingreifen, das unterliegt den Persönlichkeitsrechten“, sagt Arbeitsrechtsexperte Erwin Fuchs. Es sei denn, die betrieblichen Interessen überwiegen gegenüber den persönlichen.

Glaubwürdigkeit ausstrahlen

Wenn also für die Tätigkeit eine gewisse Kleidung nötig ist, zum Beispiel um eine gewisse Vertrauenswürdigkeit auszustrahlen, darf sich der Arbeitgeber sehr wohl einmischen. Als Beispiele nennt Fuchs Mitarbeiter im Bereich der Finanzdienstleistung oder ganz allgemein jene mit Kundenkontakt in bestimmten Branchen. „Hier können Führungskräfte sehr wohl verlangen, dass die Leute nicht im Ruderleiberl kommen.“

Betriebliche werden in diesen Fällen also über den persönlichen Interessen stehen, der Eindruck beim Kunden über dem Wunsch des Mitarbeiters, „im Schlabberlook zu kommen“. Erscheine der Mitarbeiter dennoch in Jogginghose und Strandlatschen und komme der Fall vor Gericht, könne ein Arbeitgeber eine Dienstpflichtverletzung argumentieren und eine Verwarnung oder sogar eine Entlassung rechtfertigen, sagt Fuchs, selbstständiger Anwalt, Northcote Recht.

Gibt es Kleidervorschriften?

Wo etwaige Kleidervorschriften festgelegt sind? In Dienstverträgen oder auch in allgemeinen Verhaltensanordnungen. Arbeitgeber könnten etwa bestimmen: „Meine Außendienstmitarbeiter haben in Businesskleidung zu kommen, oder Mitarbeiter mit Kundenkontakt haben alle das Firmen-T-Shirt zu tragen“, sagt Fuchs. Gebe es keinen Betriebsrat im Unternehmen, könnten Arbeitgeber diese Bestimmungen einseitig vorgeben. Gebe es einen, brauche es dessen Zustimmung. „Es hängt also, wie bei vielem, davon ab, ob die betrieblichen Interessen überwiegen und auch davon, wie die Regeln kommuniziert werden“, sagt Fuchs. „Ohne deutliche Kundmachung besteht die Gefahr, dass diese Regeln nicht gelten.“ Etwaige Kleidervorschriften müssten somit im Unternehmen bekanntgemacht werden. „Geschieht das, können sich Mitarbeiter gegen zulässige Anordnungen auch nicht so einfach wehren“, so Fuchs.

Mag. Erwin Fuchs

https://derstandard.at/2000083111485/In-Flip-Flops-in-die-Arbeit-Das-sagt-das-Arbeitsrecht

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung – Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Lukas Disarò, als Co-Autor – wir freuen uns darauf…

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung

Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Inhaltsübersicht:

  • Rechtssicheres Vorgehen bei Verwarnung, Kündigung und Entlassung
  • Rechtssicheres Vorgehen bei Lösung von Dienstverhältnissen
  • Rechtssicheres Vorgehen bei befristeten Dienstverhältnissen (Volontariate, Praktika etc.)
  • Bewältigung von Konflikten und Belastungssituationen
  • Arbeitsverfassungsrechtliche und vertragsrechtliche Grundlagen
  • Inkl. 50 digitale Muster

Professionelles Trennungsmanagement: Schützen Sie den Ruf Ihres Unternehmens bei Kündigungen und Entlassungen:

Das beste Employer Branding nützt nichts, wenn Kündigungen unprofessionell oder wenig wertschätzend durchgeführt werden! Denn Mitarbeiter, die das Unternehmen unzufrieden verlassen, geben ihre negativen Erfahrungen oft im Internet weiter. Fristwidrig oder falsch ausgesprochene Kündigungen enden für Arbeitgeber immer häufiger vor Gericht. So fochten Dienstnehmer z.B. erfolgreich an, weil

  • sie zu einer einvernehmlichen Auflösung gedrängt wurden,
  • eine einmalige negative Äußerung über die Geschäftsführung kein ausreichender Kündigungsgrund ist oder
  • ihre Entlassung zu spät ausgesprochen wurde.

Damit Ihnen im Kündigungsprozess keine Fehler passieren, finden Sie relevante Ergebnisse zu aktuellen Rechtsfällen, wichtige Hintergrundinformationen und vorformulierte Schreiben in unserer Mustersammlung „Verwarnung, Kündigung und Entlassung“.

Vorteile:

  • Aus digitalen, personalisierbaren Musterschreiben wählen Sie einfach das benötigte Formular aus. Sie müssen nur noch Ihre individuellen Daten eingeben und das personalisierte Kündigungsschreiben ausdrucken. So sparen Sie sich aufwändige, zeitraubende Textarbeit!
  • Alle Formulare und Arbeitshilfen bieten Ihnen Rechtssicherheit und sind praxisgerecht aufbereitet. So vermeiden Sie unangenehme Fehler und teure Konsequenzen!
  • Zusätzlich unterstützt Sie das umfangreiche Handbuch mit aktuellen Informationen zum Arbeitsrecht. So erfüllen Sie ohne großen Aufwand sämtliche Anforderungen des Gesetzgebers!

Mag. Lukas Disarò

https://forum-verlag.at/produkte/personal-ausbildung/255/verwarnung-kuendigung-und-entlassung?c=52

 

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung – Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Erwin Fuchs, als Co-Autor – wir freuen uns darauf…

Neu für Geschäftsführung, Personalleitung, Führungskräfte mit Personalverantwortung

Forum-Verlag: Verwarnung, Kündigung, Entlassung

Inhaltsübersicht:

  • Rechtssicheres Vorgehen bei Verwarnung, Kündigung und Entlassung
  • Rechtssicheres Vorgehen bei Lösung von Dienstverhältnissen
  • Rechtssicheres Vorgehen bei befristeten Dienstverhältnissen (Volontariate, Praktika etc.)
  • Bewältigung von Konflikten und Belastungssituationen
  • Arbeitsverfassungsrechtliche und vertragsrechtliche Grundlagen
  • Inkl. 50 digitale Muster

Professionelles Trennungsmanagement: Schützen Sie den Ruf Ihres Unternehmens bei Kündigungen und Entlassungen:

Das beste Employer Branding nützt nichts, wenn Kündigungen unprofessionell oder wenig wertschätzend durchgeführt werden! Denn Mitarbeiter, die das Unternehmen unzufrieden verlassen, geben ihre negativen Erfahrungen oft im Internet weiter. Fristwidrig oder falsch ausgesprochene Kündigungen enden für Arbeitgeber immer häufiger vor Gericht. So fochten Dienstnehmer z.B. erfolgreich an, weil

  • sie zu einer einvernehmlichen Auflösung gedrängt wurden,
  • eine einmalige negative Äußerung über die Geschäftsführung kein ausreichender Kündigungsgrund ist oder
  • ihre Entlassung zu spät ausgesprochen wurde.

Damit Ihnen im Kündigungsprozess keine Fehler passieren, finden Sie relevante Ergebnisse zu aktuellen Rechtsfällen, wichtige Hintergrundinformationen und vorformulierte Schreiben in unserer Mustersammlung „Verwarnung, Kündigung und Entlassung“.

Vorteile:

  • Aus digitalen, personalisierbaren Musterschreiben wählen Sie einfach das benötigte Formular aus. Sie müssen nur noch Ihre individuellen Daten eingeben und das personalisierte Kündigungsschreiben ausdrucken. So sparen Sie sich aufwändige, zeitraubende Textarbeit!
  • Alle Formulare und Arbeitshilfen bieten Ihnen Rechtssicherheit und sind praxisgerecht aufbereitet. So vermeiden Sie unangenehme Fehler und teure Konsequenzen!
  • Zusätzlich unterstützt Sie das umfangreiche Handbuch mit aktuellen Informationen zum Arbeitsrecht. So erfüllen Sie ohne großen Aufwand sämtliche Anforderungen des Gesetzgebers!

https://forum-verlag.at/produkte/personal-ausbildung/255/verwarnung-kuendigung-und-entlassung?c=52

Arbeitsrecht: No-Gos auf Instagram und Co. Kann einen ein Posting in den sozialen Medien den Job kosten?

Arbeitsrecht: No-Gos auf Instagram und Co.

Kann einen ein Posting in den sozialen Medien den Job kosten?

Wir haben Erwin Fuchs, Experte für Arbeitsrecht, gefragt…

Ein Foto auf Instagram kostete Bailey Davis ihren Job als Cheerleaderin. Auf dem Bild ist die 22-jährige US-Amerikanerin in einem schwarzen Body mit Spitze zu sehen. Er zeigt nicht mehr Haut als ein knapper Badeanzug – oder eine Cheerleading-Uniform. Für die New Orleans Saints, ein Team der National Football League (NFL), reichte das jedoch schon, um Davis zu kündigen. Der darauffolgende Rechtsstreit sorgte nach einem Artikel in der New York Times für Schlagzeilen.

Könnte so etwas auch in Österreich passieren? Kann man wegen eines Instagram-Fotos, einem Post auf Facebook seine Stelle verlieren? Grundsätzlich ist das möglich, sagt Erwin Fuchs, selbstständiger Anwalt, Northcote Recht. Dass ein ungeschicktes Posting sofort, also ohne etwa eine Verwarnung, zu einer Entlassung führt, hält er jedoch für unwahrscheinlich. Entscheidend hierbei: „Ob dieses Foto oder dieser Post sehr deutliche Grenzen überschreitet“, sagt der Arbeitsrechtsexperte und nennt als Beispiel rassistische Kommentare.

Arbeitgeber bekannt

Diese haben in der Vergangenheit immer wieder zu Entlassungen geführt. Zum Beispiel im Falle von Patrick F. Der Wiener ist vergangenes Jahr wegen eines Facebook-Videos, in dem er sich über die Freilassung eines vermeintlich straffälligen Flüchtlings beschwerte, entlassen worden.

Ebenfalls ein Kriterium dafür, ob eine Entlassung gerechtfertigt ist: ob zum Arbeitgeber ein Rückschluss gezogen werden kann, also ersichtlich ist, wo der Poster oder die Posterin arbeitet. Patrick F. zum Beispiel trug ein T-Shirt mit einem deutlich erkennbaren Firmenlogo.

Auch einem Lehrling bei Porsche wurde es zum Verhängnis, dass er seinen Arbeitgeber auf seiner Facebook-Profilseite angegeben hatte. Sein Lehrvertrag wurde beendet, nachdem er in einem Kommentar den Einsatz von Flammenwerfern gegen ein Flüchtlingsmädchen gefordert hatte. Man lehne jegliche Art der Diskriminierung ab, hieß es dazu von Porsche. „Mitarbeiter, die so eine Meinung öffentlich machen, kann sich kein großer Konzern leisten“, so Fuchs.

Kein Risiko eingehen

Dass hingegen ein freizügiges Posting die betrieblichen Interessen stets gefährdet, bezweifelt der Arbeitsrechtsexperte allerdings. Etwaige Regeln, was Mitarbeiter posten dürfen und was nicht, könnte der Arbeitgeber in einer einseitigen Verhaltensanordnung oder Betriebsvereinbarung festhalten. Mit solchen Regeln argumentierten übrigens auch die New Orleans Saints: Davis habe gegen eine Vorschrift verstoßen, wonach Cheerleaderinnen sich öffentlich weder nackt noch halbnackt oder in Reizwäsche präsentieren dürfen.

„Wer kein Risiko eingehen will, ist gut beraten, einen Blick in eine allenfalls bestehende interne Regelung zu werfen.“ Liegt eine solche nicht vor, empfiehlt Fuchs, „in der Personalabteilung nachzufragen, ob es nur mündlich vorliegende Richtlinien gibt, oder ob es bereits Vorfälle gab“. Ansonsten helfe „schlicht und einfach der Hausverstand“, um abzuwiegen, was man öffentlich preisgibt und was besser nicht. (Lisa Breit, 16.6.2018)

https://mobil.derstandard.at/2000081651657/ArbeitsrechtNo-Gos-auf-Instagram-und-Co

Was darf der Arbeitgeber vorschreiben?

Was darf der Arbeitgeber vorschreiben?

(Der Standard | 14 Apr 2018 | Lisa Breit)

Einem die Aufgaben von Kollegen aufbrummen, wegen Tattoos kündigen, im Urlaub anrufen – darf der Chef das?

Ein Interview mit Erwin Fuchs, selbstständiger Anwalt

Was darf der Arbeitgeber vorschreiben

 

https://derstandard.at/2000077010400/Kann-der-Chef-einen-zwingen-Aufgaben-von-Kollegen-zu-erledigen

https://derstandard.at/2000074334022/Taetowierungen-Was-duerfen-Arbeitgeber-vorschreiben

https://derstandard.at/2000067473511/Kann-der-Arbeitgeber-zum-Betriebsurlaub-zwingen

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Mag. Erwin Fuchs, selbstständiger Rechtsanwalt

 

Kann der Chef einen zwingen, Aufgaben von Kollegen zu erledigen?

Darf der Arbeitgeber verlangen, dass man die Arbeit von anderen übernimmt, oder einen einfach in eine andere Abteilung versetzen?

Krankheit, Dienstreise, Urlaub: Wenn viele Kollegen fehlen, bleibt meist auch viel Arbeit liegen. Für die Verbleibenden bedeutet das vor allem eines: Stress. Nicht selten müssen sie zusätzlich zu ihren eigenen Aufgaben auch die der anderen übernehmen.

Eine andere Situation: Jemand wird in eine andere Abteilung versetzt, wo er oder sie plötzlich auch andere Tätigkeiten übernehmen soll. Möglicherweise ändern sich dadurch auch sein Arbeitsort und seine Arbeitszeiten. Ist das zulässig?

„Normalerweise nicht“, sagt Erwin Fuchs, selbstständiger Anwalt (Northcote Recht). „Außer es ist durch den Dienstvertrag gedeckt.“ Entscheidend sei, ob in diesem eine sogenannte Versetzungsklausel verankert ist. Mit einer solchen „stimmt der Mitarbeiter zu, dass er an einen anderen Arbeitsort versetzt werden kann oder vorübergehend andere, auch geringerwertige Aufgaben erledigt“. Wenn eine solche Klausel nicht im Vertrag enthalten sei, sagt Fuchs, „könnte der Mitarbeiter jederzeit sagen: Nein, das ist nicht meine Aufgabe, das möchte ich nicht.“

Ist es zumutbar?

Aber auch wenn eine Versetzungsklausel im Dienstvertrag verankert ist, habe der Mitarbeiter die Möglichkeit, sich der Anordnung verweigern – und sich dabei auf Unzumutbarkeit zu berufen. Ein eindeutiges Beispiel für eine solche Unzumutbarkeit wäre: Ein Mitarbeiter mit akademischer Ausbildung wird als leitende Fachkraft eingestellt und soll in den Reinigungsdienst versetzt werden.

Auch eine Versetzung an einen anderen Arbeitsort, der es notwendig macht, zu übersiedeln, könnte als unzumutbar angesehen werden. Ebenso wie Mehr- oder Überstunden oder die Arbeit am Wochenende (Fuchs: „Es gibt grundsätzlich ein Wochenendarbeitsverbot“). Auch das Gehalt kann zumeist nur mit vorheriger Zustimmung des Mitarbeiters plötzlich gekürzt werden.

Zustimmung Betriebsrat

Verschlechtern sich durch die Versetzung die Arbeitsbedingungen für eine Dauer von zumindest 13 Wochen, benötigt der Arbeitgeber – auch wenn der Mitarbeiter damit einverstanden sein sollte – dennoch zusätzlich die Zustimmung des Betriebsrats, sagt Fuchs. Der Arbeitsrechtsexperte kennt einen Fall, in dem der Arbeitnehmer mit der Versetzung einverstanden war, aber der Betriebsrat nicht. Dieser hat nämlich nicht nur die Interessen des einzelnen Arbeitnehmers zu berücksichtigen, sondern die der gesamten Belegschaft zu bedenken. (Lisa Breit, 30.3.2018)

Artikel von Mag. Erwin Fuchs:

 

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https://mobil.derstandard.at/2000077010400/Kann-der-Chef-einen-zwingen-Aufgaben-von-Kollegen-zu-erledigena

 

Tätowierungen: Was dürfen Arbeitgeber vorschreiben?

Welche „Peckerl“ wann okay sind, haben wir den Arbeitsrechtsexperten Erwin Fuchs gefragt

Ob sie nun ästhetisch aussehen oder nicht, darüber lässt sich im Einzelfall vortrefflich diskutieren, wie etwa im Forum eines STANDARD-Videos. Weiterlesen

Auswirkungen der DSGVO auf das HR-Management

Erwin Fuchs, Experte für Arbeitsrecht, Datenschutzrecht, Zivilrecht und Zivilprozessrecht als Vortragender bei einem Vortrag des Human Resources Business Club in der Stieglbrauerei.

Datenschutzrecht

Kann der Arbeitgeber zum Betriebsurlaub zwingen?

In manchen Branchen herrscht etwa in der Weihnachtszeit geringere Auslastung – und es wird Betriebsurlaub verordnet. Ist das zulässig?

Das Urlaubsgesetz legt klar fest, dass der Zeitpunkt des Urlaubsantritts zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer zu vereinbaren ist. Weiterlesen